Was ist Wärmetherapie in der Physiotherapie?
- info390334
- 15. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Dez. 2025

Die Wärmetherapie gehört zu den ältesten physiotherapeutischen Anwendungen und nutzt gezielte Wärme, um Muskeln zu entspannen, Schmerzen zu reduzieren und die Durchblutung zu verbessern. Wärmetherapie in der Physiotherapie wirkt tief im Gewebe und verändert die Spannung der Muskulatur, wodurch Bewegungen leichter und weniger schmerzhaft werden.
Wie wirkt Wärmetherapie in der Physiotherapie?
Wärme hat eine Vielzahl therapeutischer Effekte:
Muskelentspannung
Durch Wärme sinkt der Muskeltonus – verhärtete oder verspannte Muskeln werden weicher und lassen sich besser behandeln.
Schmerzlinderung
Wärme beruhigt gereizte Strukturen, entspannt das Gewebe und dämpft Schmerzsignale.
Durchblutungsförderung
Mit steigender Temperatur öffnen sich die Blutgefäße, der Stoffwechsel wird angeregt und Heilungsprozesse können schneller ablaufen.
Verbesserung der Beweglichkeit
Erwärmtes Gewebe wird elastischer. Dies erleichtert Mobilisationen und verbessert Dehnfähigkeit.
Stress- und Spannungsreduktion
Wärme beruhigt das vegetative Nervensystem – viele Patient:innen spüren sofort eine wohltuende Entspannung.
Welche Formen der Wärmetherapie in der Physiotherapie gibt es?
Fango
Mineralische Wärmeträger, die tief in die Muskulatur wirken und besonders bei starken Verspannungen effektiv sind.
Heißluft
Angenehme Wärmezufuhr durch Rotlicht, ideal zur Vorbereitung auf manuelle Techniken.
Wärmepackungen
Konstante, sanfte Wärme – gut geeignet für schmerzempfindliche Bereiche.
Im Therapiepunkt Köln bieten wir Wärmepackungen, die nach Bedarf und Verordnung angewandt werden.




Kommentare